Stiftung Warentest fällt vernichtendes Urteil Diese Beruhigungsmittel-Präparate sind nicht sicher
Derartige Umdeklarierungen werden von den ersten Gerichten schon als Versuch gewertet, gesetzliche Regelungen zu umgehen. So ist die (äußere) Anwendung von wenigen Tropfen CBD als kosmetischer Einsatz nicht wirklich denkbar. Die Stiftung Warentest hat in einer Ende 2020 durchgeführten repräsentativen Befragung herausgefunden, dass etwa 12 Prozent der Deutschen mehr und minder regelmäßig CBD-Produkte verwenden. Die meisten (55 Prozent) versprechen sich davon Hilfe beim Entspannen, Stresslinderung (43 Prozent) sowie Hilfe gegen Schlafstörungen (38 Prozent) Ein kleiner Teil (5 Prozent) hofft auf Schmerzlinderung. Wie sich eine dauerhafte Anwendung von CBD-Produkten auf die inneren Organe auswirkt, sei noch unklar, genauso wie etwaige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Schwankungen im CBD- und THC-Gehalt Fünf der getesteten Produkte (Canea, Cantitat M, CBD Vital, Dr. Loges und GreenDoc) erachtet die Stiftung Warentest als „nicht sinnvoll“, „gesundheitlich riskant“ und „nicht verkehrsfähig“. Unsere Experten prüften, ob günstige Effekte belegt sind und ob Nutzen und Risiken ausreichend geklärt sind. Derartige Umdeklarierungen werden von den ersten Gerichten schon als Versuch gewertet, gesetzliche Regelungen zu umgehen. Wie sich eine dauerhafte Anwendung von CBD-Produkten auf die inneren Organe auswirkt, sei noch unklar, genauso wie etwaige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Nach einer Umfrage von Stiftung Warentest nutzt mehr als jeder Zehnte derartige Produkte. Dabei handelt es sich um den psychogenen Stoff aus der Hanfpflanze der Auswirkungen wie verminderte Reaktionsfähigkeit haben kann. Vier der Präparate enthielten erhöhte Mengen an Tetrahydrocannabinol, kurz THC. So heißt der psychogene Stoff der Hanfpflanze, den manche Menschen zum Beispiel rauchen, um sich zu berauschen. Zwei der 17 getesteten Produkte enthalten weniger CBD als auf der Packung angegeben. Unsere Experten prüften, ob günstige Effekte belegt sind und ob Nutzen und Risiken ausreichend geklärt sind. Wir prüften, inwieweit die von uns ermittelten Cannabidiolgehalte mit den Angaben auf der Verpackung oder, falls keine vorlagen, mit Werbeaussagen auf den Webseiten der Anbieter übereinstimmten. Dies ist durchaus zu bestätigen, liegt jedoch an dem Umstand, dass fundierte Studien in der Regel bei der Neuzulassung von Medikamenten durch die Pharma-Industrie durchgeführt und finanziert werden. Die Medikamente haben das Ziel, verkauft zu werden und Gewinne zu erzielen. Da CBD-Öle nicht verschreibungspflichtig und frei verkäuflich sind, hat die Pharma-Industrie kein Interesse hier Studien durchzuführen. In dem Test von CBD-Ölen und Kapseln der Stiftung Warentest wurden insgesamt 16 Hersteller bewertet. Die bekanntesten und namhaftesten Hersteller wurden hierbei jedoch nicht berücksichtigt. Produkte mit Hanf CBD kann unglaublich viele positive Auswirkungen auf den Körper haben. Damit du stets gut informiert bist, stelle ich Dir regelmäßig die aktuellen Ergebnisse wissenschaftlicher Studien rund um das Cannabidiol zusammen und erkläre Dir alles, was Du wissen musst. Hier fallen insbesondere positive Bewertungen bezüglich eines besseren Schlafs und einer verbesserten Stimmung durch CBD auf. Dass dies mit den CBD Liquids aus Deutschland aber überhaupt nichts zu tun hat, erklärt das Verbrauchermagazin an dieser Stelle nicht. Der CBD-Gehalt wird eingehalten und die THC-Menge ist unkritisch. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass diese Dosis teils deutlich überschritten wird. Worauf sollte ich bei der Wahl von CBD Produkten achten? Lebensmittel dürfen allenfalls gesundheitsbezogen beworben werden. Und zwar dann, wenn eine entsprechende gesundheitsbezogene Angabe wissenschaftlich bewiesen und von der EU zugelassen ist. THC und CBD sind beides Stoffe, die aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Wechselwirkungen von CBD mit Medikamenten Kassel – Das aus der Hanfpflanze gewonnen Mittel, liegt derzeit voll im Trend. Kein Wunder – werden dem Cannabidiol (kurz CBD) reichlich positive Wirkungen zugeschrieben. Es soll gegen Schlafstörungen helfen, für Ausgeglichenheit sorgen und sogar gegen einige Krankheiten helfen können. CBD-Nutzer schwören trotzdem auf die beruhigende und einschläfernde Wirkung, auch wenn sie umstritten ist. Fundierte Studien seien Mangelware, Sicherheit und Wirkung nicht belegt. CBD-Produkte im Test: Keines der Mittel sei sicher Es wäre wünschenswert und sinnvoll, die Wirkung und Nebenwirkungen von Cannabidiol in weitreichenden zu testen. Darunter Kapseln und Öle zum Einnehmen (14), Aromaöl zum Auftragen auf das Kopfkissen (2) oder für den Verdampfer (1). Hier fallen die Kapseln von Natcan aber besonders aus der Reihe. Zum einen prüften die Experten, ob es Studien und Belege für den positiven Nutzen der Produkte gibt. Hersteller würden bereits Zulassungsanträge eingereicht haben. Bei hanfhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln (dazu zählten neben CBD-Ölen auch aus Hanfsamen hergestellte Proteinpulver) überschritten nahezu alle Proben (94 %) den Richtwert. Die Gehalte an THC lagen durchschnittlich bei 1.230 mg/kg und überschritten den Richtwert also um mehr als das 10.000fache. Auch die Untersuchungen des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Karlsruhe zeigen, dass weiterhin ein Großteil der Proben als gesundheitsschädlich bzw. Für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet beurteilt wurden. In 2020 wurden 46 % der überprüften 129 CBD-und Hanfprodukte wegen überhöhter THC-Werte als nicht sicher eingestuft. Und zwar dann, wenn eine entsprechende gesundheitsbezogene Angabe wissenschaftlich bewiesen und von der EU zugelassen ist. Da CBD-Öle nicht verschreibungspflichtig und frei verkäuflich sind, hat die Pharma-Industrie kein Interesse hier Studien durchzuführen. Unser Anliegen ist, dass Sie sich als Leser/in auf den Wahrheitsgehalt und gut recherchierte Artikel verlassen können, die Ihnen einen informativen Mehrwert liefern. Einige Hersteller vertreten die Auffassung, dass ein Hanf-Extrakt, der die gleiche natürliche Konzentration an CBD hat wie die Nutzpflanze kein neuartiges Lebensmittel darstellt. Unsere Tabelle zeigt Laborergebnisse für 9 CBD-Öle und 5 CBD-Kapseln zum Einnehmen – etwa von Dr. Loges, Healthy-Herbs und Hempamed – sowie für 2 Aromaöle. „Aus diesen Gründen halten wir keines der geprüften CBD-Mittel für sicher“, schreiben die Experten. Sichtung der Studienlage Viele Fragen sind noch offen, etwa zu Wechselwirkungen mit Medikamenten. Wer Arzneimittel einnimmt, sollte auf CBD verzichten, das gilt auch für Schwangere und Stillende. Darunter Kapseln und Öle zum Einnehmen (14), Aromaöl zum Auftragen auf das Kopfkissen (2) oder für den Verdampfer (1). Basis der Produkte ist, laut Stiftung Warentest, oft Öl aus Hanfsamen, angereichert mit Hanf-Extrakten. Weder als Nahrungsergänzungsmittel, Betäubungsmittel noch als sogenannte neuartige Lebensmittel. Aufgrund von mangelndem wirtschaftlichem Interesse dürfte es jedoch schwierig sein, passende Sponsoren für die Studien zu finden. Unklar sei beispielsweise, wie sich eine längere Einnahme auf die Organe auswirken kann. Generell enthielten alle CBD-Produkte im Test zumindest Spuren von THC. Doch die Öle von Canobo und Duowell und die Kapseln von Hempamed und Natcan enthielten wesentlich mehr, als von der europäischen Behörde für
